Grottenblitz

…eine nostalgische Achterbahn

Im Themenbereich „Wild Wild West“ steht sie, die auf den ersten Blick unscheinbare kleine Achterbahn Grottenblitz. Beim Betreten des Bahnhofs, welcher ein wenig das Gefühl vermittelt, in der Schweiz gelandet zu sein, erwartet die Fahrgäste eine kleine Lokomotive mit neun Wagen dahinter. Bis zu 36 Personen können in den Waggons Platz nehmen, in der Lok sind zwei Sitzplätze. Diese Achterbahn hat keine Loopings, ist nicht besonders schnell, aber sie ist ein Spaß für die ganze Familie. Denn die kleine Lok beginnt mit einer nicht allzu schnellen Fahrt im Bergmassiv.

Hier können die Fahrgäste noch die Thematisierung betrachten, bevor das Tempo anzieht und die kleine Lok mit dem Edelweiß in engen Kurven, die teilweise eine Schräglage von bis zu vierzig Prozent haben, durch das Bergmassiv jagt. Schließlich verlässt sie den Berg und die wilde Fahrt geht draußen weiter. Dabei fährt der Zug mit eigener Kraft und erreicht seine Geschwindigkeit nicht – wie bei den meisten Achterbahnen üblich – durch die Schwerkraft. Nach 375 m rast die Lokomotive mit ihren Fahrgästen in den Bahnhof – aber wer hofft, dass die Fahrt zu Ende ist, irrt. Denn nun geht es ein zweites Mal auf die Reise, dieses Mal von Anfang an mit der vollen Geschwindigkeit.

Der Grottenblitz wurde bereits 1985 eröffnet, damals unter dem Namen Mountain Train. Später wurde die Attraktion in Mountain – Blitz umbenannt, bevor sie schließlich den Namen Grottenblitz bekam.

Mitfahren können hier Kinder bereits ab einem Alter von vier Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. (HM)