ToPiLauLa-Schlacht

„Feuer frei“ oder besser gesagt „Wasser marsch“ ist das Stichwort für die ToPiLauLa – Schlacht im Heide Park. Besonders an warmen Tagen ist diese Attraktion unbezahlbar, denn eine Abkühlung ist hier sowohl bei Passagieren als auch bei Zuschauern garantiert. Der Name scheint ein wenig ungewöhnlich, ist aber auch eine Abkürzung. Denn „TOtenkopf-PIraten gegen LAUsige LAndratten“ wäre wohl ein klein wenig zu lang geworden. Und der Name ist hier Programm.

Sechs Piratenboote drehen ihre Runden auf der Anlage, vorbei an Palmen, Sandstränden, ausgegrabenen Schatzkisten und Kanonen. An Bord gehen können jeweils bis zu acht kleine und auch große Piraten. Bei kleinen Korsaren unter acht Jahren muss ein Erwachsener mit in die Schlacht ziehen. Mit den Kanonen, die an Backbord und Steuerbord angebracht sind, wird dann das Feuer eröffnet. Und obwohl hier eigentlich die Totenkopfpiraten gegen die Landratten kämpfen sollten, werden auch schon mal andere Boote ins Visier genommen. Da kann es an manchen Stellen auf der rund 170 m langen Strecke durchaus brenzlig werden, wenn das eigene Boot von allen Seiten attackiert wird. Trocken bleiben kann man hier einfach nicht.

Und auch als Zuschauer ist man bei ToPiLauLa keineswegs vor gelegentlichen Attacken geschützt, sofern man sich in Reichweite aufhält. Diese erkennt man bei gutem Wetter problemlos. Wo der Boden trocken ist, bleibt man auch trocken. Aber wer will das schon? Außerdem können sich die Landratten für jede Dusche revanchieren, denn auch sie können Position an eine der Kanonen beziehen, die von außen angebracht sind. Und wenn die Temperaturen einmal nicht so angenehm sind, können Piraten und Landratten die Trockenkammer nutzen, bei der man nicht nur die Kleidung trocknen, sondern sich auch noch ein wenig aufwärmen kann. (HM)